Articles tagés ‘OGM’

Le rapport sur la chaĂ®ne de distribution des intrants agricoles offre une analyse souvent pertinente des dĂ©ficiences agricoles europĂ©ennes. Non seulement l’Europe reste “fortement dĂ©pendante des importations de combustibles fossiles”, mais Ă©galement des aliments pour animaux, des phosphates et autres intrants. Mais le rapport n’offre pas de solutions, sauf Ă  demander Ă  la Commission moult rapports nouveaux, des analyses “plus approfondies”. Il est ainsi demandĂ© Ă  la Commission “de se pencher sur le problème” que la plus grande partie de phosphate naturel provient de 5 pays. En se couchant sur une mappemonde, la Commission n’y pourra changer rien.

Le rapport constate que “des aliments pour animaux moins onĂ©reux (sont) disponibles sur le marchĂ© mondial”. Il s’agit notamment du soja gĂ©nĂ©tiquement modifiĂ©, qui Ă©quivaut Ă  80% de la production mondiale. Or, le rapporteur est une figure de proue du mouvement anti-OGM, tout comme il combat le gaz de schiste, abondant en Europe, dont l’exploitation pourrait contribuer Ă  rĂ©duire notre dĂ©pendance en combustibles fossiles. Face Ă  ces contradictions, je me suis abstenu.”

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Das Europäische Parlament hat sich dieser Tage mit einer knappen Mehrheit dafür ausgesprochen, den EU-Staaten die Möglichkeit zu geben, den Anbau von genetisch modifizierten Organismen (GMO) auf ihrem Hoheitsgebiet zu verbieten. Die Berichterstatterin, die frühere französische Umweltministerin Lepage, betonte eindringlich, es sei dies kein Votum für oder gegen GMO, sondern die Anerkennung einer verzwickten Sachlage, die in 8 Staaten, so Luxemburg, zur totalen Opposition, und in 9 Staaten zur Befürwortung einer genetischen verbesserten Landwirtschaft führe. (Die restlichen Staaten sind auf Tauchstation). Die von der Kommission gewollte Initiative wird zu einer Beeinträchtigung des Binnenmarktes führen. Vor allem wird versucht, zusätzliche Barrieren für einen vernünftigen Umgang mit GMO’s in Europa zu etablieren. 

2010 gab es einen zehnprozentigen Rückgang der Anbauflächen für genetisch modifizierte Organismen in der EU. Manche europäische Landwirte haben es aufgegeben, GM-Mais anzupflanzen, da sie einem Dauerterror ausgesetzt sind. In Frankreich wird jede Saat, selbst wenn sie wissenschaftlichen Zwecken dient, von José Bové und seinen Gesinnungsterroristen zerstört.

In Rumänien, wo jahrelang problemlos GM-Soja angebaut wurde, mussten die Bauern nach den EU-Beitritt ihres Landes diese Kultur einstellen, weil GM-Soja in der EU noch nicht erlaubt ist. Um ihren Defizit an Viehfutter auszugleichen, importieren Rumäniens Bauern nunmehr GM-Soja aus der Übersee.

Das gleiche tut die gesamte europäische Viehhaltung, die drei Viertel des benötigten Kraftfutters importieren muss, weil Europa nicht genügend Mais und Soja produziert.

Laut der Kommission bestehen diese Importe zu 80 bis 90 % aus GM-Futter. Auch Luxemburgs Bauern verfĂĽttern jährlich 60.000 Tonnen GM-Futter, rund 150 € die Tonne billiger als klassisches Futter. (…)

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Robert Goebbels a votĂ© contre le rapport “Lepage” donnant la possiblitĂ© aux Etats membres de restreindre ou d’interdire la culture OGM sur leur territoire. L’eurodĂ©putĂ©  explique: ”J’ai votĂ© contre le rapport Lepage parce que ce dernier ne vise nullement la possibilitĂ© de libre choix des Etats d’autoriser ou d’interdire la culture d’OGM, mais multiplie les barrières pour les pays qui, comme une partie croissante du reste du monde, veulent bĂ©nĂ©ficier des avantages des OGM.

Quatorze millions de paysans cultivent depuis des annĂ©es des OGM sans impact nĂ©gatif sur la santĂ© humaine, animale ou sur l’environnement. Mais en Europe on cultive les peurs, tout en important massivement du soja ou du mais gĂ©nĂ©tiquement modifiĂ© pour nourrir notre bĂ©tail.

Cela est bien Ă©videmment sans consĂ©quence pour les bĂŞtes et les hommes, sauf que nous empĂŞchons notre agriculture d’adopter des techniques permettant de rĂ©duire l’usage de pesticides, d’engrais et d’autres intrants.”

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In einer Pressemitteilung freute sich Greenpeace (LW vom 24.2.11) über den zehnprozentigen Rückgang der Anbauflächen für genetisch modifizierte Organismen (GMO) in der EU. Effektiv haben manche europäische Landwirte es aufgegeben, GM-Mais anzupflanzen. In Frankreich wird jede Saat, selbst wenn sie wissenschaftlichen Zwecken dient, von José Bové und seinen Gesinnungsterroristen zerstört.

In Rumänien, wo jahrelang problemlos GM-Soja angebaut wurde, mussten die Bauern nach dem EU-Beitritt ihres Landes diese Kultur einstellen, weil GM-Soja in der EU noch nicht erlaubt ist. Um ihr Defizit an Viehfutter auszugleichen, importieren Rumäniens Bauern nunmehr GM-Soja aus der Übersee. Das Gleiche tut die gesamte europäische Viehhaltung, die drei Viertel des Kraftfutters importieren muss, weil Europa nicht genügend Mais und Soja produziert.

Laut der Kommission bestehen diese Importe zu 80 bis 90 Prozent aus GM-Futter. Auch Luxemburgs Bauern verfüttern jährlich 60 000 Tonnen GM-Futter, rund 150 Euro die Tonne billiger als klassisches Futter.

Die unbequeme Tatsache ist, dass GM-Anbau in allen groĂźen Agrarnationen der Welt Jahr fĂĽr Jahr ansteigt. Letztes Jahr wurden weltweit 148 Millionen Hektar mit GM-Pflanzen bestellt. Das sind fast zehn Prozent der globalen Agrarflächen (1550 Millionen Hektar). (…)

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Laut Pierre Werner muss man sich in der politischen Debatte manchmal überspitzt ausdrücken, um Gehör zu finden. Mein offener Brief an die nationale Politikklasse über den Einsatz von genetisch modifizierten Organismen (GMO) war bewusst provozierend. Ich wollte eine Debatte entfachen über den nationalen Umgang mit den Biotechnologien. Dies ist ein Tabuthema, abgesehen von dem quasi religiösem Bekenntnis zum angeblich „GMO-freien“ Luxemburg.

Mein Artikel hat mir viel Medienschelte eingebracht. Auf den Internet-Seiten von „Wort“ und RTL, auf Facebook hagelte es Beschimpfungen, meistens anonym oder pseudonym, wie es sich für diese Tummelplätze der digitalen „Freiheit“ ziemt.

Stimmen aus der Wissenschaft

Ich erhielt ungewöhnlich viel private Korrespondenz, einige sehr kritisch, die meisten aber positiv. Ein Student der Molekularbiologie schrieb mir, es sei schade, dass sich kaum Wissenschaftler dazu hergeben, der „medioker an eesäiteg“ Berichterstattung der einheimischen Presse zum Thema GMO „wĂ«ssenschaftlech Tatsachen“ entgegen zu setzen. (…)

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Mein offener Brief an die luxemburgische Politikklasse über deren Berührungsängste mit der Biotechnologie und den genetisch verbesserten Pflanzen (GMO) hat mir Medienschelte quer durch den Blätterwald beschert. Im „Journal“-Leitartikel vom 29.7. wurde ich „Kreuzzügler“ bezichtigt, der nur die Interessen der Biolobby vertrete. Im „tageblatt“ vom 5.8. heißt es, ich müsse mir die Frage gefallen lassen, „bei welchem Gentechnik-Konzern (ich) auf der Gehaltsliste“ stände. „Wort“ wie „tageblatt“ veröffentlichten den entsetzten Leserbrief eines Mitbürgers, der die Probleme der Menschheit „vegan“ lösen will, also durch totalen Verzicht auf Fleisch, Fisch und Eispeisen.

Um die aufgeregten Streiter wider die GMO’s zu beruhigen: Ich stehe nicht im Solde der Industrie oder eines Konzerns und bin kein Freund von Lobbyisten jeder Art. (…)

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Offener Brief an die nationale Politikklasse ĂĽber die Manipulation der Informationen zur grĂĽnen Biotechnologie.

Luxemburg neigt zur Selbstgefälligkeit. Wir sind gegen Nuklearenergie, importieren bloß Atomstrom. Wir sind frei von Genetisch Modifizierten Organismen (GMO’s), und importieren bloß Produkte, die von Tieren stammen, welche mit genetisch verbesserten Mais oder Soja gefüttert wurden.

Die Wahrheit ist, dass jedes Viehfutter, ob GMO oder nicht, den gleichen Prozess durchmacht. Es wird von den Magensäften zersetzt. Die Nährstoffe werden aufgenommen, der Rest endet als Mist. Es ist im nachhinein nicht festzustellen, mit welchem Futter ein Tier ernährt wurde.

Die unbequeme Wahrheit ist, dass die Europäische Union bloĂź ein Viertel seiner Futtermittel fĂĽr die Tierhaltung produziert, und auf Importe aus Drittländern angewiesen bleibt. Die meisten Importe kommen aus Staaten, in denen fast alle Mais- und Soja-Pflanzen aus genetisch verbessertem Saatgut stammen. (…)

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J’ai voté contre le règlement concernant les nouveaux aliments parce qu’il n’est qu’un ramassis de toutes les peurs et de toutes les obsessions de certains députés en matière de progrès des sciences. Que des « denrées sûres et saines » soient souhaitables est une évidence. Mais que toute technique nouvelle est d’office suspecte, que ce soient les avancées de la biotechnologie et de la génétique en matière d’alimentation, ou  l’application des nano-sciences, est tout simplement ridicule. Le principe de précaution est devenu un principe d’inaction. Le reste du monde progresse dans tous les domaines, l’Europe perfectionne bureaucratiquement son étiquetage des aliments.

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