Articles tagés ‘International’

De plus en plus de communications de la Commission se réfèrent à de prétendues «décisions» du G8 ou du G20, ou encore font écho à des discussions intervenues dans des enceintes privées comme le Forum économique de Davos, le «Global Risk Network», «Chatham House», ou encore la nébuleuse qui se fait appeler «société civile».

Quelle est la légitimité de toutes ces enceintes privées? Quelle est la légitimité de créations ad hoc comme le G8 ou le G20, qui fonctionnent en dehors des systèmes des Nations unies et du droit international?

Est-il possible d’Ă©tablir, ce qui serait nĂ©cessaire, une meilleure gouvernance mondiale sur ces instances créées arbitrairement par quelques grandes puissances et fonctionnant Ă  gĂ©omĂ©trie variable, le tout sans règles clairement Ă©tablies?

La seule source d’inspiration de la Commission ne devrait-elle pas ĂŞtre les institutions créées par les traitĂ©s, voire les institutions multilatĂ©rales respectant le droit international?

La Commission a répondu à cette question le 21 décembre 2009. Lire la réponse ici.

Tags: ,

J’ai votĂ© contre tous les amendements du groupe des Verts sur la rĂ©solution “G-20″ pour protester contre la tactique de ce groupe consistant Ă  toujours rouvrir les dĂ©bats avec des amendements gĂ©nĂ©ralement dĂ©magogiques. Les Verts avaient nĂ©gociĂ© le projet de rĂ©solution commune et obtenu satisfaction sur beaucoup d’amendements. Ils n’ont nĂ©anmoins pas signĂ© la rĂ©solution commune, afin de pouvoir faire leur cirque en plĂ©nière.

Tags: , ,

Le Parlement s’apprĂŞte Ă  adopter des règles gouvernant la finance internationale. Elles seront insuffisantes, car manifestement la volontĂ© politique n’existe pas, ni en Europe, ni aux Etats-Unis, pour Ă©liminer les dĂ©rives de la spĂ©culation pure, comme par exemple le “naked short selling”, la vente de produits qu’on ne possède mĂŞme pas.

La crise financière internationale n’est pas nĂ©e dans les Ă®les. Elle est nĂ©e aux Etats-Unis. Elle s’est propagĂ©e Ă  travers la City aux autres grands centres financiers. Tous ces centres Ă©taient supposĂ©s bien rĂ©glementĂ©es. Le G-20 a nĂ©anmoins trouvĂ© les coupables idĂ©als, les paradis fiscaux, les vrais et les faux.

Dans mon rapport pour le Parlement europĂ©en sur la rĂ©forme de l’architecture internationale, j’avais dĂ©jĂ  prĂ©conisĂ© en 2000 l’Ă©limination de tous les trous noirs de la finance internationale, Ă  commencer par les hedge funds et des autres fonds purement spĂ©culatifs. Le G-20 n’entend rĂ©guler que les fonds spĂ©culatifs prĂ©sentant un “risque systĂ©mique”. Le risque systĂ©mique se constate par après, quand la crise s’est dĂ©chaĂ®nĂ©e. En rĂ©alitĂ©, les Grands du G-20 ont mĂ©nagĂ©s leurs propres centres “offshores”, les Channel Islands, les Virgin Islands, Hongkong, Macao, pour ne pas parler des centres “on shore” comme le Delaware.

Comme l’a dit Jacques Attali, Ă  l’avenir “le monopole de la spĂ©culation sera rĂ©servĂ© Ă  Londres et Ă  New York”. Le message est clair. La finance internationale sera rĂ©gulĂ©e au seul profit des grands pays. All pigs are equal, but some pigs are more equal.

Tags: , , ,

10|12
2008

«Der Klima-Tourismus ist nicht mehr zu bremsen, er ist zu einem Selbstzweck geworden.»

Zum Zeitpunkt, wo dieser Beitrag entstand, war die Klimakonferenz in Poznan noch nicht beendet. Doch kann man davon ausgehen, dass die Organisatoren die Konferenz als einen Erfolg feiern werden. Man wird von einer verfeinerten «Road-Map» oder einen gemeinsamen  «Werkzeugskasten» schwärmen. Vielleicht werden die UNO-Verhandler eine andere  diplomatische Worthülse erfinden, welche den Völkern der Welt vorgaukelt, es gäbe Forschritte in Sachen Klimapolitik.

In Wirklichkeit geht es auf diesen Konferenzen zu wie in der Oper. Auf der BĂĽhne singen die Akteure lauthals «marchons, marchons» und hopsen auf der Stelle. 11.000 bis 12.000 Delegierte, Aktivisten und Lobbyisten waren nach Polen geströmt. Allein die Reise dieser «KlimaschĂĽtzer» nach Poznan wird laut der UNO zur Emission von mindestens 13.000 Tonnen Kohlendioxyd fĂĽhren, wovon gut die Hälfte auf die 5.500 bis 6.000 Umweltaktivisten der NGOs geht, welche hauptberuflich den Planeten zu retten vorgeben. (…)

Tags: , , , ,

Im Frühjahr brachen in vielen Teilen der Welt politische Unruhen aus, weil überall die Lebensmittelpreise explodierten. Besonders Reis war zur Mangelware geworden. In Haiti gab es blutige Proteste, ebenso im Senegal und Burkina Faso. Auf den Philippinnen wurde Reis rationiert. Einige Produzentenländer verboten die Ausfuhr von Reis, allen voran Thailand, Vietnam und Indien.

Nicht nur Reis wurde für viele Menschen unerschwinglich. Andere lebenswichtige Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen erzielten Höchstpreise. Der Schuldige für die Explosion bei den  Lebensmitteln war schnell gefunden: die Biotreibstoffe.

Ich gestehe: Mir war es anfänglich auch mulmig um die Problematik “voller Tank gegen leeren Bauch”. Im Europaparlament stimmte ich mehrfach fĂĽr Aufträge, welche dazu aufriefen, keinen zu hohen Anteil von Biotreibstoffen bei erneuerbaren Energien anzustreben.

Doch ein halbes Jahr später sieht die Welt wieder anders aus. Nachdem die Tonne Reis von 600 Dollar Anfang März auf 1130 Dollar Ende Mai 2008 gestiegen war, ist 6 Monate später der Preis fĂĽr Reis wieder unter 650 Dollar gefallen. Der Preis fĂĽr eine Tonne Weizen fiel in 5 Monaten um 54 % und Weizen ist heute wieder fĂĽr etwas ĂĽber 500 Dollar pro Tonne zu haben. (…)

Tags: , , ,

Nach dem “hässlichen Amerikaner” George W. werden die USA demnächst von einem charismatischen, jungen Präsidenten gefĂĽhrt, der quer durch die Welt einen Sympathie-Vorschuss genieĂźt, wie seit den Kennedy-Tagen keinem US-Präsidenten mehr.

Dennoch sei die Frage erlaubt: Kann Barak Obama dieses fast naive Vorvertrauen honorieren?

Der neue Präsident stellt mit Sicherheit eine Zäsur dar. Als Sohn eines Kenianers und einer weißen Amerikanerin verkörpert er die globalisierte Mischkultur, die seit langem die internationale Film-, Fernseh- und Musikszene prägt. Oder die Sportswelt.

Sicher es gibt noch viele Rassisten. WeiĂźe, aber auch Schwarze oder Gelbe, welche Andersfarbigen oder Mestizen ablehnend gegenĂĽber stehen. Nicht zu reden von Religionen und Sekten, die alle an “ihrem” Gott und ihren Symbolen festhalten. Die derzeitige Mode des interkulturellen Dialogs darf nicht darĂĽber hinwegtäuschen, dass Rom in Rom bleiben will, Mekka in Mekka, und sich um Jerusalem weiterhin viele Religionsgemeinschaften streiten. Nicht zu reden von den Dutzenden amerikanischen Kirchen und Sekten, die alle felsenfest an die Richtigkeit ihrer gottgegebenen
Unterschiede glauben. (…)

Tags: , , ,

Copyright © 2003-2012 Délégation Luxembourgeoise du Groupe de l'alliance progressiste des Socialistes & Démocrates au Parlement européen
Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels