Articles tagés ‘Industrie’

Pour tout avenir prĂ©visible, l’humanitĂ© ne pourra pas se passer de voitures, ni de camions. Les moyens de transport doivent devenir moins polluants, moins Ă©nergivores. Mais la meilleure organisation possible et souhaitable des transports en commun ne pourra pas remplacer la flexibilitĂ© des moyens de transports individuels.

L’industrie automobile europĂ©enne est le leader technologique mondial. Cette industrie de pointe doit ĂŞtre sauvegardĂ©e. Elle est stratĂ©gique pour tout le tissu industriel europĂ©en. Des millions d’emplois en dĂ©pendent directement et indirectement. Les Socialistes veulent dĂ©fendre les emplois. Ils demandent que toute restructuration Ă©ventuelle doit impliquer une discussion prĂ©alable avec les travailleurs et leurs syndicats.

Comme les banques rechignent Ă  financer la modernisation et l’adoption technologique du secteur, l’Europe doit prendre ses responsabilitĂ©s. La Banque EuropĂ©enne d’Investissement doit ĂŞtre recapitalisĂ©e afin de pouvoir soutenir la restructuration du secteur et de ses milliers de soutraitants.

Nous attendons de la Commission qu’elle organise un dialogue constructif entre tous les pays europĂ©ens hĂ©bergeant des sites appartenant Ă  des constructeurs amĂ©ricains et de ces derniers. Il faut surtout rapatrier en Europe les brevets d’invention faite en Europe, et parquĂ©s aux Etats-Unis. Cela s’apparente Ă  du vol qualifiĂ©s, ou du moins Ă  une expropriation sans indemnisation. Il est impensable que des sites europĂ©ens doivent payer Ă  l’avenir des redevances pour le savoir-faire dĂ©veloppĂ© par les ingĂ©nieurs et les travailleurs en Europe.

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A senior Socialist Euro MP today called for the recapitalisation of the European Investment Bank, allowing it to offer up to €25 billion in loans, in a dramatic measure to help Europe’s car producers and their 10 million workers.

Car industry leaders have said they need €15 billion.  But sources in Brussels suggest the bank can provide only seven billion.

Socialist Group vice-president Robert Goebbels, who is in charge of group policy on industry, said:  “The car industry is a cornerstone of EU employment.  It urgently needs a lifeline to safeguard its future and save jobs.

“The EU Summit should give political approval for an imaginative use of the EU’s five billion euro recovery fund.  By using the funds to recapitalise the EIB, it would be possible to inject up to €25 billion into the economy.”

Mr Goebbels, a former economics minister of Luxembourg, explained:  “The EIB is a triple-A rated bank.  As such, it can easily turn the five billion euro into five times as much to be offered as loans that will of course have to be repaid.

“This will get round the problem that commercial banks are simply not lending money.  At present no bank is lending more than 50 million euro to a European automotive company — and that is peanuts.”

Mr Goebbels said a European initiative would prevent multinationals such as the American car giant GM from playing off one EU country against another.  The move would provide security for works in the EU’s 257 car plants and more than 7,000 companies that supply the industry with components.

Press release by the Party of European Socialists in the Europen Parliament.

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Der diesjährige Frühlingsgipfel der Europäischen Union riskiert einmal mehr in der allgemeinen Gleichgültigkeit unterzugehen. Im besten Fall werden die 27 Staats- und Regierungschefs ein europäisches Konjunkturprogramm von 5 Milliarden € beschließen. In Wahrheit sind die 5 Milliarden schon letztes Jahr unter Sarkozy beschlossen worden. Doch wie bei so vielen Initiativen Sarkozys blieb es bei der Ankündigung. Umgesetzt wurde nichts.

Das Geld soll aus dem europäischen Haushalt kommen. Dieser ist weniger als 1% des europäischen Sozialproduktes. Doch schafft es die Brüsseler Kommission nie, die Haushaltsgelder ganz auszugeben, da jeder Euro in Kategorien eingefroren ist und theoretisch nur ausgegeben werden darf für jene Zwecke, die dafür in den sogenannten Finanzperspektiven vorgemerkt sind.

So hatte BrĂĽssel zuviel Geld fĂĽr den Agrarhaushalt vorgemerkt, das 2008 und selbst 2009 nicht ganz benötigt wird. Die Kommission hatte daraufhin vorgeschlagen, die ungenutzten Mittel im EU-Haushalt als Konjunkturpaket zu schnĂĽren, um damit sinnvolle Investitionen im Energie-, im Internet- und im Transportbereich zu finanzieren. Doch dann begann das groĂźe Feilschen. Jeder Staat wollte ein StĂĽck des Kuchens erhaschen. Jeder hatte andere Prioritäten. Und im Europaparlament wurden munter Wunschzettel aufgestellt. (…)

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Je me suis abstenu lors du vote sur le “paquet pesticides” pour protester contre cette mĂ©thode antidĂ©mocratique de soumettre au Parlement EuropĂ©en des compromis nĂ©gociĂ©s lors de trilogues informels entre Conseil, Commission et reprĂ©sentants du Parlement EuropĂ©en, qui se basent uniquement sur des compromis rĂ©alisĂ©s dans une seule commission parlementaire. En fait, en faisant l’Ă©conomie d’un vrai dĂ©bat dĂ©mocratique en première lecture, on s’ampute non seulement le droit d’amendement de tout dĂ©putĂ©, mais on Ă©tablit une lĂ©gislation europĂ©enne conçue au dĂ©fi de toute transparence dĂ©mocratique.

D’ailleurs la lĂ©gislation finalement adoptĂ©e est en maints points excessive, bureaucratique et contreproductive.

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Sie haben die Europaparlamentarier dazu aufgerufen, den Kompromissvorschlag zum  sogenannten Effort-Sharing abzulehnen, und die Möglichkeit der EU-Staaten zum Kauf von Emissionsrechten in Entwicklungsländer deutlich einzuschränken.

Ihre Initiative beweist, dass Sie eine falsche Lektüre der Klimafrage haben. Man kann nicht einerseits für das Kyoto-Protokoll plädieren, sowie für ein noch ambitionierteres Post-Kyoto-Abkommen für die Jahre 2013 bis 2020 eintreten, und gleichzeitig die Kyoto-Instrumente ablehnen. Die sogenannten Clean-Development-Mechanism (CDM) sind ein Bestandteil des Kyoto-Abkommen. Zurzeit gibt es 1240 CDM-Projekte in 51 Entwicklungsländern. Rund 3000 Projekte stehen in der Genehmigungsprozedur. Viele Entwicklungsländer haben in Poznan dafür gefochten,
dass dieses Instrument stärker genutzt wird. Sie fordern dass durch eine CDM-Abgabe der Anpassungs-Fonds zugunsten von Entwicklungsländern besser gespeist wird.

Gewiss, manche CDM-Produkte sind diskutabel, zumal bislang ein Löwenanteil der Projekte in Ländern wie China, Indien, Brasilien und selbst Korea realisiert wurden. Deshalb hatte ich als Berichterstatter des Industrie-Ausschusses vorgeschlagen, dass die Staaten der Union mindestens 50% ihrer CDM-Projekte in den am wenigsten entwickelten Staaten (LDC’s) oder kleinen Inselstaaten realisieren sollten. Die grĂĽne Berichterstatterin des Umweltausschusses hat dies hintertrieben mit ihrem Versuch, CDM-Projekte auf ein Mindestmass zu beschränken. Letztlich akzeptierte sie dennoch 3% pro EU-Staat, und sogar 4% fĂĽr jene Staaten, die, wie Luxemburg, sich die Möglichkeit der breiten Nutzung von CDM-Projekten in Entwicklungsländern aufrechterhalten wollen. FĂĽr diesen zusätzlichen Prozentpunkt wurde mein Vorschlag zurĂĽckbehalten, solche Produkte auf die ärmsten Länder zu beschränken. (…)

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La procĂ©dure choisie pour discuter le paquet Ă©nergie/climat a empĂŞchĂ© le Parlement de faire son travail d’une manière rĂ©ellement dĂ©mocratique. Un trilogue informel a accouchĂ© d’un compromis qu’il faudra bien accepter.

Je reste convaincu qu’une première lecture aurait permis au Parlement d’imposer au Conseil de meilleures solutions, notamment en ce qui concerne les transferts technologiques aux pays sous-dĂ©veloppĂ©s. Le rapport de la Commission de l’environnement Ă©tait dĂ©raisonnable Ă  beaucoup d’Ă©gards et relevait de l’intĂ©grisme dĂ©noncĂ© par le prĂ©sident Sarkozy. La rapportrice a du battre en retraite et s’est contentĂ©e de vagues considĂ©rants. Le rapport de la Commission de l’Industrie Ă©tait beaucoup plus proche du rĂ©sultat finalement obtenu. Celui-ci aurait pu ĂŞtre amĂ©liorĂ© si le Parlement avait pu travailler dans la transparence dĂ©mocratique. Le paquet Ă©nergie-climat laisse finalement un goĂ»t amer, parce qu’il a Ă©tĂ© nĂ©gociĂ© en coulisse et en l’absence d’un vĂ©ritable dĂ©bat public.

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10|12
2008

«Der Klima-Tourismus ist nicht mehr zu bremsen, er ist zu einem Selbstzweck geworden.»

Zum Zeitpunkt, wo dieser Beitrag entstand, war die Klimakonferenz in Poznan noch nicht beendet. Doch kann man davon ausgehen, dass die Organisatoren die Konferenz als einen Erfolg feiern werden. Man wird von einer verfeinerten «Road-Map» oder einen gemeinsamen  «Werkzeugskasten» schwärmen. Vielleicht werden die UNO-Verhandler eine andere  diplomatische Worthülse erfinden, welche den Völkern der Welt vorgaukelt, es gäbe Forschritte in Sachen Klimapolitik.

In Wirklichkeit geht es auf diesen Konferenzen zu wie in der Oper. Auf der BĂĽhne singen die Akteure lauthals «marchons, marchons» und hopsen auf der Stelle. 11.000 bis 12.000 Delegierte, Aktivisten und Lobbyisten waren nach Polen geströmt. Allein die Reise dieser «KlimaschĂĽtzer» nach Poznan wird laut der UNO zur Emission von mindestens 13.000 Tonnen Kohlendioxyd fĂĽhren, wovon gut die Hälfte auf die 5.500 bis 6.000 Umweltaktivisten der NGOs geht, welche hauptberuflich den Planeten zu retten vorgeben. (…)

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Im Frühjahr brachen in vielen Teilen der Welt politische Unruhen aus, weil überall die Lebensmittelpreise explodierten. Besonders Reis war zur Mangelware geworden. In Haiti gab es blutige Proteste, ebenso im Senegal und Burkina Faso. Auf den Philippinnen wurde Reis rationiert. Einige Produzentenländer verboten die Ausfuhr von Reis, allen voran Thailand, Vietnam und Indien.

Nicht nur Reis wurde für viele Menschen unerschwinglich. Andere lebenswichtige Nahrungsmittel wie Mais oder Weizen erzielten Höchstpreise. Der Schuldige für die Explosion bei den  Lebensmitteln war schnell gefunden: die Biotreibstoffe.

Ich gestehe: Mir war es anfänglich auch mulmig um die Problematik “voller Tank gegen leeren Bauch”. Im Europaparlament stimmte ich mehrfach fĂĽr Aufträge, welche dazu aufriefen, keinen zu hohen Anteil von Biotreibstoffen bei erneuerbaren Energien anzustreben.

Doch ein halbes Jahr später sieht die Welt wieder anders aus. Nachdem die Tonne Reis von 600 Dollar Anfang März auf 1130 Dollar Ende Mai 2008 gestiegen war, ist 6 Monate später der Preis fĂĽr Reis wieder unter 650 Dollar gefallen. Der Preis fĂĽr eine Tonne Weizen fiel in 5 Monaten um 54 % und Weizen ist heute wieder fĂĽr etwas ĂĽber 500 Dollar pro Tonne zu haben. (…)

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Copyright © 2003-2012 Délégation Luxembourgeoise du Groupe de l'alliance progressiste des Socialistes & Démocrates au Parlement européen
Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels