Articles tagés ‘Energie’

Unter dem Vorwand des Umweltschutzes hat die EU-Kommission eine neue Methode zur Taxierung von Energieprodukten vorgeschlagen. Diese sollen nach ihrem Energiegehalt besteuert werden, was der Kommission zufolge gut für die Umwelt wäre. In Wirklichkeit gibt die Kommission dem Drängen der Erdöl-Lobby nach, welche für eine stärkere Besteuerung der Dieselprodukte militiert, da die europäischen Raffinerien aus Erdöl nicht mehr genügend Diesel und zuviel Benzin gewinnen. Das überschüssige Benzin wird nach den USA exportiert, und der fehlende Diesel kommt größtenteils aus Russland.

Sollte der Kommissionsvorschlag umgesetzt werden, werden die Millionen Autofahrer, welche Dieselfahrzeuge benutzen, sich saftigen Preiserhöhungen konfrontiert sehen. Am Ende der Übergangszeit würde ein Liter Diesel teurer als ein Liter Benzin. Der Europaparlamentarier Robert Goebbels wehrt sich gegen diese Vorschläge. Gemeinsam mit dem deutschen EVP-Abgeordneten Werner Langen hat Goebbels den nachfolgenden Antrag eingebracht, der auf eine totale Ablehnung der Kommissionsvorlage hinzielt.

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Lundi soir, la Commission des Affaires Ă©conomiques et monĂ©taires (ECON) a votĂ© par une large majoritĂ© de 29 voix pour une voix contre et une abstention l’avis de Robert Goebbels sur la proposition de règlement sur l’intĂ©gritĂ© et la transparence sur les marchĂ©s de l’Ă©nergie.

Le rapporteur luxembourgeois s’est montrĂ© très satisfait du rĂ©sultat du vote: “Un encadrement des marchĂ©s de l’Ă©nergie en Europe est incontournable. Afin que les consommateurs puissent bĂ©nĂ©ficier des meilleurs prix d’Ă©lectricitĂ© et de gaz, le marchĂ© de gros doit ĂŞtre dĂ©gagĂ© d’abus et de pratiques commerciales inĂ©quitables.

Comme les marchĂ©s de l’Ă©nergie sont de plus en plus interconnectĂ©s dans l’Union europĂ©enne, un abus de marchĂ© dans un Etat membre peut influencer les prix Ă©nergĂ©tiques au delĂ  de ses frontières. Ainsi, un rĂ´le accru reviendra Ă  la nouvelle agence europĂ©enne des rĂ©gulateurs de l’énergie (ACER) pour superviser les marchĂ©s de l’Ă©nergie europĂ©ens.

Cette proposition de règlement est prĂ©vue d’ĂŞtre votĂ©e lors de la session plĂ©nière de juillet 2011.

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Nach Fukushima sind die Nuklearindustrie und vor allem Cattenom das  konsensuale Feindbild der luxemburgischen Politik. Bürgermeister aller Schattierungen haben das entschlafene Aktionskomitee gegen Cattenom wiederbelebt. Die Abgeordneten bekennen sich einhellig für einen Ausstieg aus der Kernenergie.

Die Sozialisten bringen in Erinnerung, dass es ein LSAP-Parteitag war, welcher das von einer CSV-DP-Regierung gestartete Atom-Projekt in Remerschen stoppte. Die DP greift zur Clausthaler-Strategie: „Nicht immer, aber immer öfters“ gegen die Nuklearenergie. Die Grünen fühlen sich in ihrer Antihaltung bestätigt, selbst wenn im Wahlprogramm für 2009 die grüne Daueropposition gegen Cattenom keine Erwägung fand.

Dass das Desaster von Fukushima gerade in Luxemburg Beklemmung und Angst hervorruft, ist verständlich. Ein ähnlicher Unfall in Cattenom würde dem Großherzogtum praktisch seine Lebensgrundlage entziehen.

Leben mit dem Monster

Dennoch wird Luxemburg noch lange Jahre leben mĂĽssen mit dem „Monster vor unserer TĂĽr“ (wie ich Cattenom vor zwei Dutzend Jahren auf einer Pressekonferenz betitelte). (…)

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Seitdem die Bundesregierung im Gefolge der Katastrophe von Fukushima 7 ältere Atommeiler mit einer Stromkapazität von 7.000 Megawatt vom Netz genommen hat, ist die Bundesrepublik von einem Netto-Strom-Exportland zu einem Importland geworden. Seit dem 17. März 2011 zeigt die Lastflussbilanzierung des deutschen Stromaustausches mit seinen Nachbarstaaten praktisch nur Importlastigkeit auf. Es wird vor allem Nuklearstrom aus Frankreich und Tschechien importiert.

Wie schätzt die Kommission diese Entwicklung ein?

Riskiert der europäische Strommarkt nicht in den kommenden Monaten Engpässe zu erleben?

Welche Auswirkungen werden die deutschen Stromimporte auf die Preise haben?

Droht nicht eine europaweite Verteuerung der Preise für Strom, bedingt durch die stärkere Nachfrage aus Deutschland und dem verstärkten Rückgriff auf erneuerbare Energien, deren Einspeistarife bezuschusst werden?

Die europäische Kommission hat am 1. Juni 2011 auf diese Frage geantwortet. Antwort lesen.

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Dans sa rĂ©ponse à une question E-11070/2010  sur les “risques liĂ©s aux lampes Ă©conomiques”, la Commission avait affirmĂ© qu’il existe d’ores et dĂ©jĂ  des «alternatives sans mercure, par exemple, des ampoules de meilleure qualitĂ© qui n’ont pas d’effets connus sur la santé».

De quelles «ampoules de meilleure qualité» la Commission parle-t-elle?

Pourquoi la Commission ne prend-elle pas l’initiative d’encourager ces «ampoules de meilleure qualité» pour ainsi mettre fin aux risques liés à la teneur en mercure des lampes économiques?

La Commission a répondu à cette question, le 4 mai 2011. Lire la réponse ici.

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Laut Presseberichten hat das Umweltbundesamt bei Bruchtests mit den angeblich umweltfreundlichen “Kompaktleuchtstofflampen” festgestellt, dass beim Bruch der Lampen Quecksilberkonzentrationen freigesetzt werden, die den europäischen Richtwert von 0,35 Mikrogramm je Kubikmeter um das Zwanzigfache ĂĽbertreffen.

Welche Schlussfolgerungen gedenkt die Kommission aus dieser Erkenntnis zu ziehen?

Will die Kommission eventuell das Verbot von klassischen, aber sichereren GlĂĽhbirnen lockern, bis Energiesparlampen auf dem Markt sind, welche ohne giftiges Quecksilber auskommen?

Die Kommission hat am 17. Februar 2011 auf die Frage geantwortet. Antwort lesen.

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Le 2 janvier 2008 Richard Arens, courtier au NYMEX, offrit 100.000 dollars pour un lot de 1.000 barils de pĂ©trole. Pour la première fois le prix du baril atteignait 100 dollars. Pour cette transaction, le courtier a avancĂ© 5.000 dollars. Il a de suite revendu son lot, acceptant une perte de quelques 800 dollars. Perte lĂ©gère qu’il a dignement fĂŞtĂ©e avec ses collègues pour avoir franchi en premier la barrière psychologique des 100 dollars pour un baril de pĂ©trole. Dans les mois qui suivirent, les traders de New York ont souvent fĂŞtĂ© des records. Le 4 juillet le prix du baril atteignit 148 dollars. MĂŞme si le prix du pĂ©trole est actuellement sur le reflux, le mal est fait. La flambĂ©e du pĂ©trole fut accompagnĂ©e par une orgie de spĂ©culation sur pratiquement toutes les matières premières, y compris sur les denrĂ©es alimentaires.

L’Ă©conomie mondiale ne pourra pas se passer des marchĂ©s. Mais il est inacceptable que le monde de la finance organise des paris fous dignes des jeux de casino. Avec un levier de seulement 5.000 dollars, le trader de New York a pu mettre en marche une vague spĂ©culative sur le pĂ©trole qui laisse des traces sanglantes dans l’Ă©conomie mondiale. Les autoritĂ©s boursières viennent de mettre enfin un petit frein Ă  la spĂ©culation pure en interdisant la vente Ă  la baisse d’actions non dĂ©tenues par les traders – le “naked short selling” -.

Pour endiguer ce genre de spĂ©culations malsaines, il faudra imposer aux marchĂ©s des règles encore plus strictes. Il faut exiger une couverture plus consĂ©quente des “paris ” engagĂ©s par les spĂ©culateurs. Le sĂ©nat amĂ©ricain discute actuellement d’une proposition visant Ă  augmenter la mise rĂ©elle des traders pour chaque opĂ©ration Ă  un minimum de 25%, ce qui Ă©viterait beaucoup de paris hasardeux sur base de “peanuts”. (…)

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Am 2. Januar 2008 bot Richard Arens, Trader an der New Yorker NYMEX-Börse (dem wichtigsten Handelsplatz für Rohstoffe und Öl), 100.000 Dollar für 1.000 Faß Erdöl. Er erhielt den Zuschlag und war damit der erste Händler in der Geschichte, der 100 Dollar für einen Barrel Erdöl zahlte. (Ein Barrel sind zirka 159 Liter.) Die Zahlung war jedoch nur virtuell. Denn bei solchen „Deals“ müssen die Händler bloß 5 bis 10 % des Kaufpreises real vorstrecken. Richard Arens setzte
anscheinend nur 5.000 Dollar ein, zumal er seine 1.000 Barrel sofort weiterverkaufte. Dabei verbuchte er einen Verlust von rund 800 Dollar. Doch Richard Arens nahm dies gelassen und spendierte abends für mehr Dollar Champagner, um mit Kollegen den Durchbruch der  psychologischen Schallmauer von 100 Dollar pro Barrel Rohöl zu feiern.

FĂĽr die Dealer der NYMEX-Börse gab es in der Folge noch öfters Grund zum Feiern. Die Quotierung fĂĽr Erdöl steigerte sich wie im Rausch. Am 4. Juli wurde mit 148 Dollar pro Barrel die bisherige Rekordmarke im Ă–l-Geschäft erreicht. Zwar geht es wieder abwärts mit den Erdöl-Preisen. Doch die Rekordjagd der Trader an den Rohstoffbörsen der Welt hinterläßt eine breite Blutspur in der realen Wirtschaft.Eine weltweite Wirtschaftskrise droht. (…)

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Copyright © 2003-2012 Délégation Luxembourgeoise du Groupe de l'alliance progressiste des Socialistes & Démocrates au Parlement européen
Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels