Der Euro, der Dollar und die Dummheit der Märkte
Der Euro ist unter Druck. Hauptschuldige sind die anglo-amerikanischen Finanzmärkte samt ihrer Kampfpresse, sowie Europas Staats- und Regierungschefs, die seit Wochen im Gefolge der griechischen Schuldenkrise wie aufgescheuchte Hühner herumgackerten, um fast zu spät ein teueres Ei zu legen.
Der Euro war von Anbeginn den Finanzkapitalisten in New York und London ein Ungemach, da er langfristig die Vorherrschaft von Pfund und vor allem Dollar bedrohte. Als die europäische Einheitswährung 2001 eingefĂĽhrt wurde, gab es sofort eine heftige Spekulation gegen den Euro. Nach anfänglichen Schwächen gewann dieser dennoch zusehends an Wert, zumal die Inflation im Euroraum geringer blieb als in GroĂźbritannien und den USA. Der Wertverlust von Dollar und Pfund gegenĂĽber dem Euro nahm zu. (…)
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