Articles tagés ‘Crise’

Merkel und Sarkozy wollen jeden Monat Europa retten. Deshalb sollen bis zum Ende der Krise die Staats- und Regierungschefs zu einem monatlichen Gipfel zusammentreffen, um Europa und der Welt die Richtung zu zeigen.

Die Erfahrung des letzten Jahres zeigt, dass weniger Merkel und Sarkozy mehr Europa bedeuteten wĂĽrde. Frau Merkel sagt “Nein” zu allen vernĂĽnftigen Vorschlägen, etwa die Schaffung eines gemeinsamen Eurobond-Marktes, der genau so liquide wäre wie der Markt fĂĽr “US-Treasury Bonds”.

Herr Sarkozy willigt in alle Vorschläge ein, um in Frankreich seine angebliche “FĂĽhrungsrolle” in Europa zu dokumentieren.

Doch ist weder Europa noch der Euro in Gefahr. Der Aussenwert des Euros ist besser als derjenige des Dollars. Eine Rückkehr zu 17 nationalen Währungen ist auszuschließen, denn dies wäre verheerend für die gesamte europäische Wirtschaft, vor allem für die führende Exportnation Deutschland.

Sollten Großbritannien oder andere Staaten sich aus der Gemeinschaft verabschieden, wäre dies kein Drama. Die EU könnte nur an Kohäsion gewinnen. Ohnehin zielen die Vorschläge von Merkel und Sarkozy auf ein Europa der zwei Geschwindigkeiten ab.

Doch Vertragsänderungen werden weder die Finanzmärkte, und schon gar nicht die Spekulanten beeindrucken. Vor einigen Wochen hieĂź es, die unter dem Namen “Six-Pack” bekannten neuen Haushaltsregeln seien die Lösung.

Doch makro-ökonomische Eckdaten interessieren Märkte kaum. Sonst mĂĽssten hochverschuldete Staaten wie Japan, die USA oder GroĂźbritannien schon längst mit höheren Risikoquoten belastet sein. (…)

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Der Euro hat seit Anbeginn in Deutschland schlechte Presse. Dabei profitiert die Bundesrepublik am meisten von der gemeinsamen Währung. Der deutsche Exportweltmeister (im Verhältnis zur Bevölkerungszahl selbst für China unerreichbar) erzielt fast die Hälfte seiner Ausfuhren im Euro-Raum, unbedroht von Abwertungen oder Wechselkursverlusten.

Hätten die Deutschen mit ihrer geliebten DM besser gewirtschaftet?

Nach „Nine-Eleven“, den Kriegen in Afghanistan, in Irak, oder der Weltfinanzkrise wäre ohne Euro das Währungsgefüge in Europa explodiert. Viele EU-Länder hätten abgewertet. Die DM wäre unter ständigen Aufwärtungsdruck geraten, auch gegenüber Dollar, Pfund und Yen. Anschauungsunterricht liefert die missliche Lage des zu starken Schweizer Franken, nunmehr zur Konsolidierung an den Euro angebunden.

Gewiss, die Deutschen hätten ĂĽberall in der Welt mit ihrer harten DM billige Ferien feiern können. Aber nach der Heimfahrt hätten viele ihren Arbeitsplatz riskiert. Eine zu starke DM hätte die deutsche Exportwirtschaft erdrosselt und die deutschen Tourismus- und Handelsbranchen wären fĂĽr Ausländer zu teuer geworden. (…)

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Die Europäische Union ist in totaler Schieflage. Nicht nur wegen Griechenland oder dem Euro. Das Problem sind die Damen und Herren, die vorgeben uns zu regieren. Es sind Selbstdarsteller, fixiert auf den nächsten nationalen Wahltermin, aber ohne Strategie für eine Staatengemeinschaft, die –noch immer, aber wie lange noch?- die Nummer Eins in der Welt ist.

Immerhin sind die 27 EU-Staaten gemeinsam die größte Wirtschaftsmacht der Welt. Die Union ist

 -     der Weltmeister bei den Exporten von Waren und Dienstleistungen;

-      der wichtigste Markt für den Rest der Welt, da die 500 Millionen Europäer den kaufkräftigsten Binnenmarkt hergeben;

-      die erste Destination für internationale Investitionen;

-      der größte Investor für den Rest der Welt; 

-      der Besitzer des größten Stocks an weltweiten Investitionen.

Überdies stellt die EU über die Hälfte der internationalen Entwicklungshilfe.

Auch sozial- oder umweltpolitisch ist die Union ein Spitzenreiter in der Welt. Nirgendwo sind die Menschenrechte besser gewahrt, ist die allgemeine Lebensqualität so gut, als in den Staaten der Union.

Gewiss, es gibt Probleme, es gibt Arbeitslose, es gibt Armut, es gibt oft große Unterschiede bei Einkommen und Lebenserwartung. Doch in den Augen von breiten Teilen der Weltöffentlichkeit ist Europa ein Wunschtraum. Davon zeugen die vielen illegalen Immigranten, die ihr Leben riskieren, und es zu oft verlieren, um sich in dem von vielen Europäern geschmähten und verhöhnten Europa ein besseres Dasein aufbauen zu können.

Selbstverständlich haben die BĂĽrger Europas das Recht, die europäische Politik zu kritisieren. Vieles ist falsch gelaufen. Die Kommission Barroso gibt oft den Eindruck, den Ereignissen nachzulaufen und vor den egoistischen Interessen mancher groĂźer Mitgliedsländer in vorauseilender Gehorsamkeit zu kapitulieren. (…)

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Robert Goebbels vient d’adresser une question Ă  la Commission europĂ©enne sur l’utilisation des fonds mis Ă  disposition  par la BEI pour le financement des PME.

La presse s’est fait l’Ă©cho de ce qu’une partie importante des fonds mis Ă  disposition des banques commerciales par la Banque europĂ©enne d’investissement pour financer les PME europĂ©ennes – soit 15 milliards d’euros – n’arriveraient qu’avec des très grands retards Ă  leurs destinataires supposĂ©s. En fait les banques utiliseraient l’argent de la BEI pour amĂ©liorer leur trĂ©sorerie au lieu de participer activement au financement des PME.

La Commission peut-elle confirmer ces informations? Si oui, qu’entend-elle faire pour corriger cette situation?”

La Commission a répondu le 23 février 2011 à la question. Lire la réponse ici.

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L’Europe va mal. Le monde ne va pas mieux.

Tout Ă  l’heure, le reprĂ©sentant du Conseil a soulignĂ© que la globalisation exige d’agir au niveau europĂ©en et au niveau international.

Mais en observant ce qui se passe dans l’Union europĂ©enne, voire au niveau international, force est de constater que ce sont justement des actions concrètes qui font dĂ©faut.

De sommet en sommet, les grands et les moins grands qui prétendent nous gouverner, mettent en scène leurs grands égos, se gargarisent de mots pompeux, alors que la principale conclusion de chaque sommet est de se réunir à nouveau.

D’ailleurs, la soi-disante “gouvernance mondiale” que veut incarner le G-20 n’a aucun fondement dans le droit international, et fonctionne en dehors du système des Nations Unies. (…)

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La crise monĂ©taire autour de la Grèce n’est qu’un des symptĂ´mes d’une crise plus gĂ©nĂ©rale de l’Europe. Pour ne pas ĂŞtre mĂ©compris: Je suis et reste un partisan d’une plus grande intĂ©gration des Etats de l’Union. L’Union europĂ©enne est une “communautĂ© de destin”. Il n’y a pas d’alternative Ă  un renforcement de la construction europĂ©enne.

L’Europe des 27, c’est une entitĂ© de 500 millions de personnes, dans un monde 6,8 milliards d’ĂŞtres humains. Vers 2050 le Monde connaĂ®tra une population de 8 milliards. L’Europe des 27 sera dans 40 ans toujours autour de 500 millions d’habitants, Ă  condition de nous ouvrir Ă  l’immigration.

En d’autres mots: L’Europe ne jouera dans les annĂ©es Ă  venir qu’un rĂ´le dans les relations internationales que si elle reste unie, que si elle reste solidaire. (…)

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Wir leben in einem glĂĽcklichen Land. Die groĂźen politischen Debatten drehen um Schicksalsfragen wie „Gehören Hunde an die Leine“, „der rote Löwe auf die Fahne“, „die Gelle Fra auf ihren Sockel“? „Mier welle bleiwe waat mer sin“, mit unserem „Misseler Greechen“, dem „Dikkrecher BĂ©er“, dem „KachkĂ©es a Brach“…

Die grüne Opposition darf der Regierung einen Mangel an „Zukunftsvisionen“ vorwerfen, kündigt gleichzeitig stolz an, drei Arbeitsgruppen würden die „grünen Visionen“ für kommenden Juni vorbereiten. Die blaue Opposition ruft die Bevölkerung auf, „Sparvorschläge“ zu entwickeln, hütet sich aber vor einer eigenen Festlegung.

Derweilen rettet unser Premier Griechenland. Der AuĂźenminister wirbt rastlos fĂĽr einen luxemburgischen Sitz im UNO-Sicherheitsrat und bezirzt selbst die Herrscher in Paraguay,Kirgisistan oder Brunei. (…)

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Plädoyer für die Schaffung eines gemeinsamen Marktes für die Euro-Obligationen

Der Euro ist immer noch die stärkste Währung der Welt. Die Kaufkraft eines Euro ist höher als die Kaufkraft eines Dollars, selbst wenn der Euro in den letzten Wochen gegenüber dem Dollar an Wert verloren hat.

Hintergrund dieses Kursverfalles ist einerseits eine massive spekulative Attacke gegen den Euro, angeführt von der angelsächsischen Finanzwelt, geschürt von der Wirtschaftspresse gleicher Herkunft. Verstärkt wird der Vertrauensverlust in den Euro durch die unsägliche Kakophonie der Staats- und Regierungschefs Europas.

Auslöser ist die desolate Haushaltslage Griechenlands. Gewiss, die frĂĽhere konservative Regierung hat während Jahren getrickst und mit Hilfe einer amerikanischen Investmentbank finanzielles „Engeneering“ betrieben, also die Konten gefälscht. Dennoch findet die neue sozialistische Regierung nicht viel Verständnis fĂĽr ihre missliche Lage. (…)

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