Articles tagés ‘Climat’

Sie haben die Europaparlamentarier dazu aufgerufen, den Kompromissvorschlag zum  sogenannten Effort-Sharing abzulehnen, und die Möglichkeit der EU-Staaten zum Kauf von Emissionsrechten in EntwicklungslÀnder deutlich einzuschrÀnken.

Ihre Initiative beweist, dass Sie eine falsche LektĂŒre der Klimafrage haben. Man kann nicht einerseits fĂŒr das Kyoto-Protokoll plĂ€dieren, sowie fĂŒr ein noch ambitionierteres Post-Kyoto-Abkommen fĂŒr die Jahre 2013 bis 2020 eintreten, und gleichzeitig die Kyoto-Instrumente ablehnen. Die sogenannten Clean-Development-Mechanism (CDM) sind ein Bestandteil des Kyoto-Abkommen. Zurzeit gibt es 1240 CDM-Projekte in 51 EntwicklungslĂ€ndern. Rund 3000 Projekte stehen in der Genehmigungsprozedur. Viele EntwicklungslĂ€nder haben in Poznan dafĂŒr gefochten,
dass dieses Instrument stÀrker genutzt wird. Sie fordern dass durch eine CDM-Abgabe der Anpassungs-Fonds zugunsten von EntwicklungslÀndern besser gespeist wird.

Gewiss, manche CDM-Produkte sind diskutabel, zumal bislang ein Löwenanteil der Projekte in LĂ€ndern wie China, Indien, Brasilien und selbst Korea realisiert wurden. Deshalb hatte ich als Berichterstatter des Industrie-Ausschusses vorgeschlagen, dass die Staaten der Union mindestens 50% ihrer CDM-Projekte in den am wenigsten entwickelten Staaten (LDC’s) oder kleinen Inselstaaten realisieren sollten. Die grĂŒne Berichterstatterin des Umweltausschusses hat dies hintertrieben mit ihrem Versuch, CDM-Projekte auf ein Mindestmass zu beschrĂ€nken. Letztlich akzeptierte sie dennoch 3% pro EU-Staat, und sogar 4% fĂŒr jene Staaten, die, wie Luxemburg, sich die Möglichkeit der breiten Nutzung von CDM-Projekten in EntwicklungslĂ€ndern aufrechterhalten wollen. FĂŒr diesen zusĂ€tzlichen Prozentpunkt wurde mein Vorschlag zurĂŒckbehalten, solche Produkte auf die Ă€rmsten LĂ€nder zu beschrĂ€nken. (…)

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La procĂ©dure choisie pour discuter le paquet Ă©nergie/climat a empĂȘchĂ© le Parlement de faire son travail d’une maniĂšre rĂ©ellement dĂ©mocratique. Un trilogue informel a accouchĂ© d’un compromis qu’il faudra bien accepter.

Je reste convaincu qu’une premiĂšre lecture aurait permis au Parlement d’imposer au Conseil de meilleures solutions, notamment en ce qui concerne les transferts technologiques aux pays sous-dĂ©veloppĂ©s. Le rapport de la Commission de l’environnement Ă©tait dĂ©raisonnable Ă  beaucoup d’Ă©gards et relevait de l’intĂ©grisme dĂ©noncĂ© par le prĂ©sident Sarkozy. La rapportrice a du battre en retraite et s’est contentĂ©e de vagues considĂ©rants. Le rapport de la Commission de l’Industrie Ă©tait beaucoup plus proche du rĂ©sultat finalement obtenu. Celui-ci aurait pu ĂȘtre amĂ©liorĂ© si le Parlement avait pu travailler dans la transparence dĂ©mocratique. Le paquet Ă©nergie-climat laisse finalement un goĂ»t amer, parce qu’il a Ă©tĂ© nĂ©gociĂ© en coulisse et en l’absence d’un vĂ©ritable dĂ©bat public.

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10|12
2008

«Der Klima-Tourismus ist nicht mehr zu bremsen, er ist zu einem Selbstzweck geworden.»

Zum Zeitpunkt, wo dieser Beitrag entstand, war die Klimakonferenz in Poznan noch nicht beendet. Doch kann man davon ausgehen, dass die Organisatoren die Konferenz als einen Erfolg feiern werden. Man wird von einer verfeinerten «Road-Map» oder einen gemeinsamen  «Werkzeugskasten» schwĂ€rmen. Vielleicht werden die UNO-Verhandler eine andere  diplomatische WorthĂŒlse erfinden, welche den Völkern der Welt vorgaukelt, es gĂ€be Forschritte in Sachen Klimapolitik.

In Wirklichkeit geht es auf diesen Konferenzen zu wie in der Oper. Auf der BĂŒhne singen die Akteure lauthals «marchons, marchons» und hopsen auf der Stelle. 11.000 bis 12.000 Delegierte, Aktivisten und Lobbyisten waren nach Polen geströmt. Allein die Reise dieser «KlimaschĂŒtzer» nach Poznan wird laut der UNO zur Emission von mindestens 13.000 Tonnen Kohlendioxyd fĂŒhren, wovon gut die HĂ€lfte auf die 5.500 bis 6.000 Umweltaktivisten der NGOs geht, welche hauptberuflich den Planeten zu retten vorgeben. (…)

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Rares sont les dossiers traitĂ©s par le Parlement EuropĂ©en ayant un impact aussi important sur les  peuples europĂ©ens, voire du monde, que le paquet Ă©nergie-climat. Mais au lieu de traiter ce  dossier d’une façon transparente, tout est fait pour faire avaliser ce paquet d’importance capitale en court-circuitant les procĂ©dures dĂ©mocratiques normales du Parlement. Bien sĂ»r, les  commissions compĂ©tentes ont pu se prononcer. Mais jamais la plĂ©niĂšre n’a pu se positionner,  annihilant ainsi le droit dĂ©mocratique de tout dĂ©putĂ© d’amender les propositions de la Commission.

Alors qu’une coopĂ©ration renforcĂ©e entre les Commissions de l’Environnement et de l’Industrie fut
dĂ©cidĂ©e, les nĂ©gociations ont lieu lors de 5 trilogues informels sur base du vote intervenu dans  une seule commission. Faut-il souligner que ce vote ne reflĂšte pas nĂ©cessairement l’opinion  majoritaire du Parlement? D’ailleurs, les positions arrĂȘtĂ©es par les commissions compĂ©tentes  n’existent gĂ©nĂ©ralement qu’en anglais, empĂȘchant ainsi beaucoup de dĂ©putĂ©s de s’informer  rĂ©ellement sur l’Ă©tendu des mesures proposĂ©es. (…)

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Copyright © 2003-2012 Délégation Luxembourgeoise du Groupe de l'alliance progressiste des Socialistes & Démocrates au Parlement européen
Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels