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Robert Goebbels vient d’adresser la question écrite suivante à la Commission européenne: “Depuis pratiquement toujours les prix du gaz naturel sont indexés à ceux du pétrole: Cela était défendable à une époque où le gaz naturel était un sous-produit de l’exploration pétrolière. Mais la situation a changé du tout au tout. Des champs de gaz naturels nouveaux sont découverts un peu partout dans le monde, des gaz non-conventionnels s’additionnent avec force dans certaines parties du monde aux gisements de gaz naturel existants. Beaucoup de pays ont investi dans des installations de production et de livraison de gaz liquéfiés. Le marché est bouleversé, mais les prix du gaz pour les consommateurs continuent à s’envoler, suivant ceux du cours du pétrole.

La Commission ne devrait-elle pas prendre une initiative pour mettre fin à l’indexation des prix du gaz au prix du pétrole?

23|01
2012

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EU Background 33-2012 Newsletter vum
Robert Goebbels

(…)

Le rapport sur la chaîne de distribution des intrants agricoles offre une analyse souvent pertinente des déficiences agricoles européennes. Non seulement l’Europe reste “fortement dépendante des importations de combustibles fossiles”, mais également des aliments pour animaux, des phosphates et autres intrants. Mais le rapport n’offre pas de solutions, sauf à demander à la Commission moult rapports nouveaux, des analyses “plus approfondies”. Il est ainsi demandé à la Commission “de se pencher sur le problème” que la plus grande partie de phosphate naturel provient de 5 pays. En se couchant sur une mappemonde, la Commission n’y pourra changer rien.

Le rapport constate que “des aliments pour animaux moins onéreux (sont) disponibles sur le marché mondial”. Il s’agit notamment du soja génétiquement modifié, qui équivaut à 80% de la production mondiale. Or, le rapporteur est une figure de proue du mouvement anti-OGM, tout comme il combat le gaz de schiste, abondant en Europe, dont l’exploitation pourrait contribuer à réduire notre dépendance en combustibles fossiles. Face à ces contradictions, je me suis abstenu.”

J’ai voté avec la grande majorité des parlementaires européens en faveur de la résolution relative aux conclusions du Conseil européen des 8 et 9 décembre 2011. Le Conseil européen propose un accord intergouvernemental sur la stabilité, la coordination et la gouvernance de l’Union économique et monétaire. C’est l’abandon de la méthode communautaire, l’élimination du Parlement européen et du processus décisionnel dans l’Union.

Cet accord en dehors des structures éprouvées de l’Europe ne résoudra rien et n’impressionnera pas les marchés. J’ai néanmoins donné mon aval à la résolution pour ne pas mêler ma voix aux anti-européens notoires.”

Die Weltklimakonferenz in Durban, die 17. ihres Zeichens, hat ihre Zelte abgebrochen. Die Hauptunterhändler beglückwünschen sich gegenseitig für die “historischen” Fortschritte. Man höre und staune: Eine neue “Roadmap” ist ausgehandelt, die bis spätestens 2020 den Weg aus dem Klimawandel vorzeichnen soll.

Roadmap klingt besser als Straßenkarte und ist deshalb ein Standardbegriff der internationalen Diplomatie geworden. Immer wenn die Politik nicht mehr weiter weiß, werden “Roadmaps” aufgezeichnet. Diese sind umso einfacher anzupreisen, je ferner sie in die Zukunft schweifen. Mit den sich häufenden Jahren werden neue Verhandlungen neue Wegekarten aufzeichnen, mit neuen, unverbindlichen Ambitionen für die nachfolgenden Jahrzehnte. Der Weg in die Zukunft ist gepflastert mit Straßenkarten nach nirgendwo.

Zu den “Erfolgen” von Durban gehört die Verlängerung der Laufzeit des Kiotoabkommens. Problem ist nur, dass von den 18 größten Emittenten von CO2 (die zusammen für 80 Prozent der Ausstöße verantwortlich zeichnen), bloß ein Land noch an Kioto festhält: Deutschland. Die restlichen Kiotostaaten, die EU, Norwegen, die Schweiz, Lichtenstein und Australien emittieren gemeinsam keine 15 Prozent.

Nach Japan und Russland hat sich nunmehr Kanada von Kioto verabschiedet. Die USA, China; Indien, Brasilien, Südafrika, Indonesien, Iran, Türkei, Südkorea, die Ukraine und ähnliche schwergewichtige Energieverbraucher blieben außerhalb des Vertragswerkes. Dieses liegt eigentlich in einem künstlichen Koma, in der Hoffnung, die für Dezember 2012 angesetzte Klimakonferenz in Katar könne den Weg vorbereiten für eine zweite Phase des Kiotoprotokolls, der 2015 in Kraft und 2020 in Realisation treten solle.

Es ist insbesondere die EU, die immer wieder den internationalen Prozess blockiert, weil die Europäer einen “rechtsverbindlichen Vertrag” wollen. Man hat ja gesehen, was aus dem “rechtsverbindlichen” Kiotoprotokoll wurde. Die Wahrheit ist, dass Staaten zwar Verpflichtungen eingehen können, es aber wenig Mittel gibt, die Bringschuld eines Staates einzuklagen. Kann man Staaten ins Gefängnis werfen? (…)

Luxemburg ist kein Land, in dem Milch und Honig fließt. Doch im Westen von Eden lässt es sich gut leben. Gewiss, wir haben eine steigende Zahl Mitbürger unter der offiziellen Armutsgrenze. 31.000 Arbeitnehmer müssen mit dem Mindestlohn auskommen. Das bedeutet kein Honigschlecken, selbst wenn Luxemburg mit 1.800 € den höchsten Mindestlohn der Welt zahlt.

Angesichts der hohen Wohnkosten sind die einheimischen Mindestlohnbezieher nicht zu beneiden. Für Grenzgänger ist unser Mindestlohn ein Magnet. In Deutschland, in Belgien und Frankreich sind die Mindestlöhne  viel niedriger als in Luxemburg. Schlimmer: Bei unseren Nachbarn liegt jeweils die Hälfte aller Löhne unter dem luxemburgischen Mindestlohn. So verdienen beispielsweise die Hälfte der Franzosen weniger als 1.600 € im Monat. Was in Klartext bedeutet, dass jeder französische Grenzgänger, der in Luxemburg bloß zum Mindestlohn anheuert, mehr verdient als die Hälfte seiner Landsleute.

Dies erklärt auch den Druck auf den einheimischen Arbeitsmarkt. Unter 380.000 Aktiven gibt es 160.000 Grenzgänger (+ 8000 in einem Jahr). Von Oktober 2010 auf Oktober 2011 wurden über 11.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Doch die Zahl der im Inland residierenden Arbeitssuchenden hat sich im gleichen Zeitraum von 14.700 auf 14.850 erhöht! Einheimische, ob Luxemburger oder ansässige Ausländer, ziehen offensichtlich Arbeitslosigkeit schlecht bezahlten Jobs vor. Doch für Menschen aus den drei Nachbarregionen ist selbst bei langen Anreisewegen unser Mindestlohn durchaus attraktiv. (…)

23|12
2011

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EU Background 32-2011 Newsletter vum
Robert Goebbels

(…)

The European Commission’s Energy Roadmap is overambitious and therefore finally irrelevant. In his recent book “Exorbitant Privilege”, Barry Eichengreen notes that “making forecasts is risky, especially if they concern the future“!

That is exactly the problem of the Commission. Nobody knows how the world will evolve in the next ten years, less so for the next 40 years. It will be difficult to achieve by 2020 the so-called 20/20 strategy. By setting energy-targets for 2030 and even for 2050, linked to five different scenarios presented by the Commission, my safe bet is that they will all prove wrong.

In the long run, we are all death“, John Maynard Keynes wisely stated. In 2050 all actors of the Roadmap will at best have retired. Nobody can be held accountable for all the false projections into an unknown future. 40 years in history is undeniably a too long period. (…)

Copyright © 2003-2012 Délégation Luxembourgeoise du Groupe de l'alliance progressiste des Socialistes & Démocrates au Parlement européen
Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels