22|05
2010

Newsletter 14-2010

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Robert Goebbels

Robert Goebbels: zufrieden mit der Abstimmung zur Regulierung von Hedgefonds – 18/05 /2010

Am Montagabend stimmte der ECON-Ausschuss des Europaparlaments mit einer überwältigenden Mehrheit von 33 Ja-Stimmen bei 11 Nein-stimmen und 3 Enthaltungen dem Bericht von Jean-Paul Gauzès zur Regulierung von Hedgefonds und alternativen Fonds (AIFM* Richtlinie) zu. Robert Goebbels, als Schattenberichterstatter verantwortlich für diese Richtlinie in der S&D Fraktion, zeigte sich erfreut über die Abstimmung. “Uns ist es gelungen, einen ambitiösen Text abzustimmen der jegliche Fonds reguliert. Auch stärkt dieses Resultat die Ausgangslage für das Europaparlament in den anstehenden Verhandlungen mit dem Rat und der Kommission“, so der Luxemburger Europaabgeordnete weiter. ( Hier weiterlesen)

Als eine längst überfällige Entscheidung, bezeichnet Robert Goebbels das Verbot von nackten Leerverkäufen – 20/05/2010

Der LSAP-Europaabgeordnete Robert Goebbels begrüßt das Vorgehen der deutschen Regierung, ungedeckte Leerverkäufe von bestimmten Aktien, Staatsanleihen und Kreditausfallversicherungen (CDS) zu verbieten. Seit Mittwoch ist demnach der Handel mit ungedeckten Leerverkäufen auf deutschen Börsen untersagt. Eine konzertierte europäische Aktion in dieser Frage wäre selbstverständlich in dieser Frage besser gewesen. Da aber zu viele europäische Regierungen sich dem Druck ihrer nationalen Finanzlobby beugen, ist der deutsche Alleingang für den luxemburgischen Europaabgeordneten absolut vertretbar: “Das Verbot von ungedeckten Leerverkäufen ist längst überfällig. Zwar werden durch dieses Verbot Spekulationen durch ungedeckte Leerverkäufe nicht verschwinden – ein solcher Handel wird sich  in andere Länder verlagern -  allerdings ist die Symbolik hinter dieser Maßnahme von großer Tragweite“, so Robert Goebbels.

Bei Leerverkäufen handelt es sich um den Versuch der internationalen Spekulation selbst bei Kursverlusten Gewinne zu kassieren. Zu diesem Zweck wetten Investoren auf fallende Kurse. Zur Beeinflussung des Verfalls der Kurse bieten sie Aktien oder Obligationen weit unter ihrem Börsenwert an. Bestenfalls leihen die Finanzhasardeure die entsprechenden Papiere aus. Manchmal bieten sie sogar Papiere zum Verkauf an, die sie überhaupt nicht besitzen. Man spricht dann von ungedeckten oder nackten Leerverkäufen (“naked short-selling”). (Hier weiterlesen)

EuroparlTV befragte Robert Goebbels zum Thema « Kontrolle alternativer Fonds» – 20/05/2010

Das ganze Interview

Robert Goebbels interroge la Commission sur la quote-part de l’UE dans les émissions globales de CO2 – 20/05/2010

La Commission vient de publier un rapport indiquant qu’en 2009 les émissions vérifiés des installations industrielles participant au système ETS ont baissé de 11,6% par rapport à 2008. Cette information ne donne pas une image complète de la situation.

La Commission peut-elle fournir un tableau des émissions globales de CO2 (et/ou des autres gaz à effet de serre)?

Quelle fut la quote-part globale de l’U.E. en 2009?Quelles furent les émissions globales en 2009 des Etats-Unis, de la Chine, de l’Inde, du Brésil, de la Russie et de l’Indonésie pendant l’année visée?

 (Question posée à la Commission européenne)

Robert Goebbels über den Euro, den Dollar und die Dummheit der Märkte – 17/05/2010

Der Euro ist unter Druck. Hauptschuldige sind die anglo-amerikanischen Finanzmärkte samt ihrer Kampfpresse, sowie Europas Staats- und Regierungschefs, die seit Wochen im Gefolge der griechischen Schuldenkrise wie aufgescheuchte Hühner herumgackerten, um fast zu spät ein teueres Ei zu legen.

Der Euro war von Anbeginn den Finanzkapitalisten in New York und London ein Ungemach, da er langfristig die Vorherrschaft von Pfund und vor allem Dollar bedrohte. Als die europäische Einheitswährung 2001 eingeführt wurde, gab es sofort eine heftige Spekulation gegen den Euro. Nach anfänglichen Schwächen gewann dieser dennoch zusehends an Wert, zumal die Inflation im Euroraum geringer blieb als in Großbritannien und den USA. Der Wertverlust von Dollar und Pfund gegenüber dem Euro nahm zu. Letztes Jahr mussten bis zu 1,51 Dollar für einen Euro bezahlt werden. Europas Exportindustrie, allen voran die deutschen Exportmeister, stöhnten damals über den zu teueren Euro.

Noch immer ist der Euro in seiner Kaufkraft stärker als der Dollar. Doch die Finanzmärkte wetten auf einen Zerfall des Euro-Raumes. Erste Zielscheibe: Griechenland. (Hier weiterlesen)

Shanghai und die vielen Facetten Chinas – 17/05/2010

Shanghai war immer ein anderes China. Zur Zeit der erzwungenen „Konzessionen“ haben die Kolonialmächte das Antlitz der Stadt geprägt. Der „Bund“, Shanghais Nobel-Boulevard am Huangpu Fluss, erinnert noch an die viktorianische Architektur. Die Restaurants und Bars behielten ihren britischen Touch. Im „Quartier Français“ zeugen hohe Platanen von dem Schatten suchenden „art de vivre“ der Franzosen, mit Bistros und einladenden Terrassen. Abends trifft sich die „Jeunesse dorée“, mitunter ältere Herren mit viel jüngeren Damen, in den Nobellokalen zwischen Yanan und Huaihai Road. Man hat die –gleichbleibend teuere- Auswahl zwischen chinesischen. französischen, japanischen oder italienischen Restaurants, britischen oder irischen Pubs, deutschen Bierschenken. Der Flair ist international, das Publikum ebenfalls, doch dominieren gut betuchte Chinesen. (Hier weiterlesen)

Unbequeme Wahrheiten für eine verwirrte Politikklasse – 26/04/2010

Wir leben in einem glücklichen Land. Die großen politischen Debatten drehen um Schicksalsfragen wie „Gehören Hunde an die Leine“, „der rote Löwe auf die Fahne“, „die Gelle Fra auf ihren Sockel“? „Mier welle bleiwe waat mer sin“, mit unserem „Misseler Greechen“, dem „Dikkrecher Béer“, dem „Kachkées a Brach“…

Die grüne Opposition darf der Regierung einen Mangel an „Zukunftsvisionen“ vorwerfen, kündigt gleichzeitig stolz an, drei Arbeitsgruppen würden die „grünen Visionen“ für kommenden Juni vorbereiten. Die blaue Opposition ruft die Bevölkerung auf, „Sparvorschläge“ zu entwickeln, hütet sich aber vor einer eigenen Festlegung.

Derweilen rettet unser Premier Griechenland. Der Außenminister wirbt rastlos für einen luxemburgischen Sitz im UNO-Sicherheitsrat und bezirzt selbst die Herrscher in Paraguay,Kirgisistan oder Brunei. (Hier weiterlesen)



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