| EU Background 05-2009Â Newsletter vum Robert Goebbels |
Die Presse zitiert Jean-Claude Juncker mit der Aussage, man könne auch ohne Ratifizierung des Lissabon-Vertrages Kroatien und Island in die E.U. aufnehmen. Ich möchte dem Premierminister widersprechen.
Die E.U. hat große Probleme zu bewältigen. Die wirtschaftliche Situation, die Finanzkrise, die steigende Arbeitslosigkeit, die Umwelt- und Energiepolitik erfordern ein kräftiges Handeln von Kommission, Ministerrat und Parlament.
Jede eventuelle Erweiterung der E.U. wäre ein Ablenkungsmanöver von den inneren Schwierigkeiten.
Vor allem: Wenn man jetzt Kroatien ohne vorherige Vertagsänderungen aufnehmen würde, wie kann man daraufhin Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Albanien, u.s.w. klarmachen, dass diese Länder warten müssen?
Bis zum Nizza-Vertrag lautete die Botschaft der EU: Erst Vertiefung, dann Erweiterung. Nizza brachte nicht die gewünschte Vertiefung. Trotzdem wurde die E.U. um 12 Staaten erweitert. Ohne neue Regeln und ohne zusätzliche Finanzmittel. Diese Flucht nach vorne sollte nun weitergehen.
Das Europaparlament war bislang gegen jedwede Erweiterung ohne die vorherige Ratifizierung des Lissabon-Vertrags. Als Abgeordneter werde ich mich jeder Politik widersetzen, die als einzige Perspektive Europas Erweiterungen um der Erweiterung willen hat.
Tags: Elargissement, Institutions, Juncker, Luxembourg, Traité de Lisbonne
Tout comme 1929, l’année 2009 restera dans l’histoire comme symbole de la folie spéculatrice des hommes. Même si l’histoire ne se répète jamais tout à fait, les mêmes causes produisent à répétition les mêmes effets.
Toutes les crises économiques ont comme cause ultime les mouvements de la psychologie collective des humains : Un excès d’optimisme crédule se transforme inexorablement en un excès de pessimisme ravageur qui engendre finalement une panique généralisée.
Les humains aiment croire ensemble aux mĂŞmes illusions. Dans un univers Ă avenir toujours incertain, il semble rationnel d’imiter le comportement de ces acteurs du marchĂ©, qui connaissent la rĂ©ussite. Mais l’addition de comportements individuels prĂ©tendument rationnels aboutit souvent Ă un comportement collectif irrationnel. (…)
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