Archive du mars, 2009

Pour tout avenir prévisible, l’humanité ne pourra pas se passer de voitures, ni de camions. Les moyens de transport doivent devenir moins polluants, moins énergivores. Mais la meilleure organisation possible et souhaitable des transports en commun ne pourra pas remplacer la flexibilité des moyens de transports individuels.

L’industrie automobile européenne est le leader technologique mondial. Cette industrie de pointe doit être sauvegardée. Elle est stratégique pour tout le tissu industriel européen. Des millions d’emplois en dépendent directement et indirectement. Les Socialistes veulent défendre les emplois. Ils demandent que toute restructuration éventuelle doit impliquer une discussion préalable avec les travailleurs et leurs syndicats.

Comme les banques rechignent à financer la modernisation et l’adoption technologique du secteur, l’Europe doit prendre ses responsabilités. La Banque Européenne d’Investissement doit être recapitalisée afin de pouvoir soutenir la restructuration du secteur et de ses milliers de soutraitants.

Nous attendons de la Commission qu’elle organise un dialogue constructif entre tous les pays européens hébergeant des sites appartenant à des constructeurs américains et de ces derniers. Il faut surtout rapatrier en Europe les brevets d’invention faite en Europe, et parqués aux Etats-Unis. Cela s’apparente à du vol qualifiés, ou du moins à une expropriation sans indemnisation. Il est impensable que des sites européens doivent payer à l’avenir des redevances pour le savoir-faire développé par les ingénieurs et les travailleurs en Europe.

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A senior Socialist Euro MP today called for the recapitalisation of the European Investment Bank, allowing it to offer up to €25 billion in loans, in a dramatic measure to help Europe’s car producers and their 10 million workers.

Car industry leaders have said they need €15 billion.  But sources in Brussels suggest the bank can provide only seven billion.

Socialist Group vice-president Robert Goebbels, who is in charge of group policy on industry, said:  “The car industry is a cornerstone of EU employment.  It urgently needs a lifeline to safeguard its future and save jobs.

“The EU Summit should give political approval for an imaginative use of the EU’s five billion euro recovery fund.  By using the funds to recapitalise the EIB, it would be possible to inject up to €25 billion into the economy.”

Mr Goebbels, a former economics minister of Luxembourg, explained:  “The EIB is a triple-A rated bank.  As such, it can easily turn the five billion euro into five times as much to be offered as loans that will of course have to be repaid.

“This will get round the problem that commercial banks are simply not lending money.  At present no bank is lending more than 50 million euro to a European automotive company — and that is peanuts.”

Mr Goebbels said a European initiative would prevent multinationals such as the American car giant GM from playing off one EU country against another.  The move would provide security for works in the EU’s 257 car plants and more than 7,000 companies that supply the industry with components.

Press release by the Party of European Socialists in the Europen Parliament.

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Der diesjährige Frühlingsgipfel der Europäischen Union riskiert einmal mehr in der allgemeinen Gleichgültigkeit unterzugehen. Im besten Fall werden die 27 Staats- und Regierungschefs ein europäisches Konjunkturprogramm von 5 Milliarden € beschließen. In Wahrheit sind die 5 Milliarden schon letztes Jahr unter Sarkozy beschlossen worden. Doch wie bei so vielen Initiativen Sarkozys blieb es bei der Ankündigung. Umgesetzt wurde nichts.

Das Geld soll aus dem europäischen Haushalt kommen. Dieser ist weniger als 1% des europäischen Sozialproduktes. Doch schafft es die Brüsseler Kommission nie, die Haushaltsgelder ganz auszugeben, da jeder Euro in Kategorien eingefroren ist und theoretisch nur ausgegeben werden darf für jene Zwecke, die dafür in den sogenannten Finanzperspektiven vorgemerkt sind.

So hatte Brüssel zuviel Geld für den Agrarhaushalt vorgemerkt, das 2008 und selbst 2009 nicht ganz benötigt wird. Die Kommission hatte daraufhin vorgeschlagen, die ungenutzten Mittel im EU-Haushalt als Konjunkturpaket zu schnüren, um damit sinnvolle Investitionen im Energie-, im Internet- und im Transportbereich zu finanzieren. Doch dann begann das große Feilschen. Jeder Staat wollte ein Stück des Kuchens erhaschen. Jeder hatte andere Prioritäten. Und im Europaparlament wurden munter Wunschzettel aufgestellt. (…)

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Vers une retenue des impôts à la source

 

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In Folge der von der EU-Kommission betriebenen Liberalisierung der zivilen Luftfahrt kam es zu einer Revolution im europäischen Luftverkehr. Billig-Fluggesellschaften wurden gegründet. Selbst wenn letztere manchmal von entlegenen Flughäfen starten, haben sie traditionellen Fluggesellschaften immer mehr Kunden abgenommen. Ehemals stolze Gesellschaften wie Swissair oder Sabena machen Konkurs. Andere flüchteten sich in Zusammenschlüsse: Air France und KLM, Lufthansa und Alitalia usw. Wenn auch die Konsumenten von billigen Preisen profitierten, ist in Zwischenzeit die Tarifstruktur für Flugreisende zu einem Dschungel geworden. Besonders Billigflieger werben mit immer aggressiveren Preisen, wobei die Konsumenten jedoch regelrecht getäuscht werden.

Der sozialistische Europaabgeordnete Robert Goebbels adressierte dieser Tage eine Frage über diese unfairen Werbepraktiken an die Kommission. So bietet zurzeit ein Billigflieger Flüge aus Belgien in Wintersportgebiete an, die für den Hinflug bloß 3€ kosten. Abgesehen davon, dass das Angebot zeitlich begrenzt ist, nicht für Ferienwochen, Wochenende, Feiertage usw gilt, kommen haufenweise zusätzliche Kosten hinzu. Gebühren für das Einchecken, die Nutzung einer Kreditkarte, jedes Gepäckstück kostet Geld, Übergewicht ab 15 Kilo sowieso. Jeder einzelne Sportartikel wird verrechnet. Selbst das Benutzen der Toilette während des Fluges kostet Geld.

Für Robert Goebbels ist dies eine flagrante Täuschung der Konsumenten, sowie zusätzlich unerlaubten Wettbewerb zu Dumpingpreisen. Er fordert die Kommission zu einer Initiative auf, dieser Täuschung der Konsumenten ein Ende zu setzen und für einen fairen Wettbewerb zu sorgen.

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Photos: Photo Parlement européen et Robert Goebbels